Sehenswürdigkeiten in Wetzlar 
Sehenswürdigkeiten in Wetzlar

Sehenswürdigkeiten in Wetzlar


Wetzlarer Altstadt

Wetzlar existiert bereits seit dem 8. Jahrhundert. Dementsprechend besitzt die Stadt ein gut erhaltenes historisches Stadtzentrum. Ein Stadtrundgang ermöglicht es, die Altstadt mit ihren Marktplätzen, Fachwerkhäusern und engen Gässchen zu erkunden. Die Stadtmauer mit fünf Toren und acht Türmen schützte die Stadt, die zu einem leider unbekannten Zeitpunkt auch das Marktrecht erhielt. In der Wetzlarer Altstadt finden sich nicht nur schöne Fachwerkhäuser – das älteste stammt aus dem Jahr 1356 – sondern auch beeindruckende barocke Bauten aus der Zeit, in der Wetzlar das Reichskammergericht beherbergte. Aus dem Stadtbild ist auch die über 700 Jahre alte Lahnbrücke nicht wegzudenken. Die Brücke aus dem 13. Jahrhundert wurde zuerst 1288 und war Teil eines Handelsweges zwischen Frankfurt und Köln. Zum Stadtbild ebenfalls unverkennbar gehört der Wetzlarer Dom. Er stammt bereits aus dem 13. Jahrhundert. Reste einer spätromanischen Basilika sind noch zu erkennen, denn Stadt und Kirche stritten sich um Neugestaltungsmaßnahmen. So zog sich der Abbruch beziehungsweise der Umbau bis ins 16. Jahrhundert. Protestanten und Katholiken teilen sich heute dieses Gotteshaus. Berühmte Bewohner und Besucher der Stadt waren zum Beispiel der in Wetzlar bekannte Verleger und Buchdrucker wohnte im 17. Jahrhunderts in einem Haus am Schillerplatz. Auch Johann Wolfgang von Goethe, der seine unglückliche Romanze mit Charlotte Buff während seines Praktikums am Reichskammergericht in seinem Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ der Nachwelt überlieferte, verbrachte hier einen Sommer. August Bebel, Mitbegründer und Vorsitzender der SPD, verbrachte hier in der Altstadt seine Jugend.


Burg Kalsmunt

Die Burg Kalsmunt steht auf einer Anhöhe, rund 250 Meter oberhalb der Stadt Wetzlar. Wann sie genau erbaut wurde ist nicht bekannt, es gibt jedoch zahlreiche Hinweise darauf, dass die Erbauung um 800 herum stattfand. Der Erbauer soll Kaiser Karl der Große gewesen sein. Sicher ist es jedoch, dass sie im 12. Jahrhundert, unter der Führung von Friedrich Barbarossa, zu einer Reichsburg umgebaut wurde. 1257 wurde die Burg zu einer Festung ausgebaut. Dies ist auch die Erste urkundliche Erwähnung. In den folgenden Jahren wechselten die Besitzer und Burghauptmänner stetig. Außerdem wurden sowohl die Burg, als auch ihre Hauptmänner ständig verpfändet. 1500 war die Festung dann vollständig im Besitz der Familie Nassau- Weilburg und machten Philipp den Großmütigen zum Hauptmann. 1803 ging die Anlage in den Besitz der Stadt Wetzlar über. Damals war sie bereits zu einer Ruine verfallen. Erhalten sind heut lediglich der Bergfried, die innere Toranlage und der Batterieturm. Außerdem lassen Reste der Mauer, Eckpfeiler und Teile des Kellers erahnen, wie die einst mächtige Burg früher aussah. Diese Ruine lädt nicht nur Enddeckungslustige zu einem Besuch ein, sondern auch Wanderer. Besonders interessant ist auch die Umgebung, welche zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt. Kostenlose Parkplätze findet man Unterhalb der Burgruine. Von hier aus, kann man sehr gut den weg bestreiten, jedoch ist er nicht für Rollstuhlfahrer oder Kinderwägen geeignet.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Wetzlar

Bundesland:
Hessen

Regierungsbezirk:
Gießen

Landkreis:
Lahn-Dill-Kreis

Höhe:
168 m ü. NN

Fläche:
75,67 km²

Einwohner:
51.497

Autokennzeichen:
LDK

Vorwahl:
06441, 0641, 06446

Gemeinde-
schlüssel:

06 5 32 023



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